Einkommensrunde 2019

Sachsenweite Warnstreiks und Protestkundgebungen

Nachdem die Tarifverhandlungsrunde am 7. Februar keinerlei Fortschritte gebracht hat und ergebnislos vertagt wurde, muss sich der Druck auf die Arbeitgeber nun verstärken. Deshalb werden die sächsischen Lehrerinnen und Lehrer regional gestaffelt von Dienstag, dem 12. Februar, bis Donnerstag, dem 14. Februar 2019, jeweils in einen ganztägigen Warnstreik treten. Zentrale Protestkundgebungen finden in den drei kreisfreien Städten statt.

Die tarifbeschäftigten Lehrerinnen und Lehrer an den öffentlichen Schulen im Freistaat Sachsen werden wie folgt zum Warnstreik aufgerufen:

  Warnstreikaufruf für Kundgebung um 11.00 Uhr in

Dienstag,

12.02.2019

den gesamten LaSuB-Standort Leipzig Leipzig
Richard-Wagner-Platz

Mittwoch,

13.02.2019

die gesamten LaSuB-Standorte Chemnitz und Zwickau Chemnitz
Parkplatz Johanniskirche

Donnerstag,

14.02.2019

die gesamten LaSuB-Standorte Dresden und Bautzen Dresden
Carolaplatz

Zu den Hauptrednern des dbb auf den Kundgebungen gehören der dbb-Bundesvorsitzende Ulrich Silberbach (in Leipzig), der stellv. Vorsitzende der dbb-Bundestarifkommission und SLV-Landesvorsitzende Jens Weichelt (in Chemnitz) sowie der dbb-Fachvorstand Tarifpolitik Volker Geyer (in Dresden).

Der Sächsische Lehrerverband stellt Busse bereit, die aus allen Teilen Sachsens nach Leipzig, Chemnitz und Dresden fahren.

Weitere Informationen:

Argumente für einen Warnstreik (PDF)

Fragen und Antworten zum Warnstreik (PDF)

Elternbrief (PDF)
Elternbrief zur Bearbeitung (DOCX)

Nettolohnausgleich

Information für verbeamtete Lehrkräfte

Beiträge zum Thema:

Verhandlungstermine:

  • 21. Januar 2019: Erste Verhandlungsrunde in Berlin
  • 06. – 07. Februar 2019: Zweite Verhandlungsrunde in Potsdam
  • 28. Februar – 02. März 2019: Dritte Verhandlungsrunde in Potsdam

Hintergrund

Von den Verhandlungen über den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) sind insgesamt rund 3,3 Millionen Beschäftigte betroffen: Eine Million Tarifbeschäftigte der Länder (ohne Hessen, das nicht Mitglied der TdL ist und gesondert Verhandlungen führt), für die der TV-L direkte Auswirkungen hat, sowie rund 2,3 Millionen Beamte und Versorgungsempfänger in Ländern und Kommunen (ohne Hessen), auf die der Tarifabschluss übertragen werden soll, um den Gleichklang der wirtschaftlichen und finanziellen Entwicklung im öffentlichen Dienst zu gewährleisten. Am 28. Februar 2019 wollen sich Gewerkschaften und Arbeitgeber nun zum vorerst letzten Verhandlungstermin erneut in Potsdam treffen.

 Kernforderungen des dbb

6 Prozent mehr Einkommen, mindestens 200 Euro (Laufzeit: 12 Monate). Eine angemessene und zukunftsfähige Entgeltordnung für den TV-L. Die Erhöhung der Pflegetabelle um 300 Euro. Ein Fahrplan für die Einführung der Paralleltabelle im Bereich der Lehrkräfte. Stufengleiche Höhergruppierung. 100 Euro mehr für Auszubildende und unbefristete Übernahme.

Sonderseite des dbb zur Einkommensrunde 2019 (dbb.de)

Downloads

Busrouten und Hinweise zur Anreise nach

Leipzig – Kundgebung am 12. Februar 2019

LaSuB-Standort Leipzig (PDF)

Chemnitz – Kundgebung am 13. Februar 2019

LaSuB-Standorte Chemnitz und Zwickau (PDF)

Dresden – Kundgebung am 14. Februar 2019

LaSuB-Standorte Dresden und Bautzen (PDF)

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