Einkommensrunde 2026

Beiträge

Kernforderungen

  • Erhöhung der Tabellenentgelte der Beschäftigten um 7 Prozent, mindestens um 300 Euro monatlich
  • Erhöhung der Entgelte von Auszubildenden, Studierenden und Praktikanten um 200 Euro monatlich
  • Laufzeit: 12 Monate

Weiterhin erwarten wir:

  • stufengleiche Höhergruppierung nach dem Vorbild des TVöD
  • Umsetzung der Verhandlungszusage von 2019, vor allem zur Einführung der Paralleltabelle für tarifbeschäftigte Lehrkräfte
  • Mitgliedervorteilsregelung: ein zusätzlicher freier Tag für Gewerkschaftsmitglieder
  • Weiterentwicklung der Entgeltordnung Länder
  • Angleichung der Arbeitsbedingungen im Tarifgebiet Ost an das Tarifgebiet West, insbesondere Regelung zur ordentlichen Unkündbarkeit
  • zeit- und wirkungsgleiche Übertragung des Verhandlungsergebnisses auf die Beamtinnen und Beamten der Länder

Termine

  • 11. bis 13. Februar 2026: Dritte Verhandlungsrunde in Potsdam
  • 15. bis 16. Januar 2026: Zweite Verhandlungsrunde in Potsdam
  • 3. Dezember 2025: Verhandlungsauftakt in Berlin

Hintergrund

Von den Verhandlungen über den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) sind insgesamt rund 3,5 Millionen Beschäftigte betroffen: 1,1 Millionen Tarifbeschäftigte der Bundesländer (ohne Hessen, das nicht Mitglied der TdL ist und gesondert Verhandlungen führt), für die der TV-L direkte Auswirkungen hat, sowie rund 2,4 Millionen Beamte und Versorgungsempfänger, auf die der Tarifabschluss übertragen werden soll, um den Gleichklang der wirtschaftlichen und finanziellen Entwicklung im öffentlichen Dienst zu gewährleisten. 

Weiterführende Informationen

→ Sonderseite des dbb zur Einkommensrunde 2026 (dbb.de)