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Gemeinsam für bessere Schulen und Bildung

©Theresa Fruß

Die sächsischen Schulen sind heute mehr denn je auf die Unterstützung von Schulassistenzen angewiesen. Ob pädagogische Schulassistenz, Sprach- und Integrationsmittler oder Schulverwaltungsassistenz, sie alle tragen zum reibungslosen Ablauf des Schulbetriebs bei. Am 26. Oktober 2023 versammelten sich über 250 Schulassistenzen aus ganz Sachsen in Dresden, um beim ersten Fachtag Schulassistenz ihre Erfahrungen zu teilen und ihre Rolle im multiprofessionellen Schulteam zu reflektieren.

Die Atmosphäre im Gymnasium Bürgerwiese war an diesem Mittwochvormittag lebhaft und erwartungsvoll. Neben engagierten Schulassistenzen waren Bildungspolitiker, Vertreter des Staatsministeriums für Kultus und des Landesamtes für Schule und Bildung sowie Pressevertreter anwesend, um gemeinsam an einer zukunftsorientierten Schulassistenz zu arbeiten.

Teamarbeit als Schlüssel zum Erfolg

©Theresa Fruß

Die Moderation des Fachtags übernahmen die Gründerinnen von team:werk, Andrea Seitz und Anna Ginkel. Ihr Sozialunternehmen setzt sich für innovative und kollaborative Bildungsformate ein und betont die Notwendigkeit der Zusammenarbeit der verschiedenen Fachkräfte im Bildungsbereich. Besonders an Schulen ist Teamarbeit unverzichtbar, da hier verschiedene Professionen Hand in Hand arbeiten müssen.

In ihrer interaktiven Keynote „Gemeinsam geht’s besser – vom bunten Haufen zum Team“ hoben die Referentinnen die Vorteile und Chancen einer guten Teamarbeit hervor. Mithilfe des Stufenmodells von Bruce Tuckman verdeutlichten sie, wie Teams sich erfolgreich bilden und weiterentwickeln können.

Die Stimme der Schulassistenzen

Nach der Mittagspause tauschten sich die Teilnehmenden in zwölf Foren intensiv aus und sammelten Vorschläge für die Zukunft der Schulassistenz. Dabei standen Fragen zur eigenen Rolle im Schulteam, den Aufgaben im Schulbetrieb und zukünftigen Wünschen im Vordergrund.

Mehr Sichtbarkeit und Anerkennung

Es wurde klar, dass Schulassistenzen eine unverzichtbare Stütze für Lehrkräfte und Schulleitungen sind. Dennoch wünschen sie sich eine klarere Definition ihres Berufsfeldes, eine bessere Eingruppierung, bedarfsgerechte Einstellungen und speziell auf ihre Bedürfnisse angepasste Fortbildungen. Auch die Implementierung eines Qualitätsmanagements steht auf ihrer Agenda.

Der Schirmherr der Veranstaltung, der Sächsische Staatsminister für Kultus, Christian Piwarz, unterstrich die wertvolle Rolle der Schulassistenz. Sie seien aus dem Schulwesen nicht mehr wegzudenken und würden dazu beitragen, die gesellschaftlichen Herausforderungen zu bewältigen und die Lehrkräfte zu entlasten. Dieser Fachtag markiert den Beginn einer intensiveren Vernetzung, Weiterbildung und Anerkennung für die Schulassistenz in Sachsen.

Die Veranstaltung war ein großer Erfolg und verdeutlichte die Wichtigkeit der Schulassistenz in unserem Bildungssystem. Wir sind fest entschlossen, die Anliegen der Schulassistenzen weiter voranzutreiben und sie in ihrer wertvollen Arbeit zu unterstützen. Gute Teamarbeit und klare Definitionen sind der Schlüssel für eine erfolgreiche Zukunft in der sächsischen Bildung.