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Digitale Lernangebote nutzen

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Die Lehrerkollegien haben sich auf die Zeit der Schließung der Schulen vorbereitet. Die Zeit der Schließung ist keine Ferienzeit, sondern Lernzeit. Die Schulen vermitteln Unterrichtsstoff – soweit dies möglich ist – auf digitalem und analogem Wege an die Schüler bzw. durch Erstellen eines Lernplans für Schüler zu Hause.
Dabei können sie in geeigneter Weise auf alle verfügbaren digitalen und analogen Kanäle zur Wissensvermittlung zurückgreifen. Dazu gehört auch das Arbeiten mit aktiven Homepages, App-basierten Systemen und Lernplattformen. Aufgabensammlungen und Unterrichtsmaterialien wurden von den sächsischen Lehrerinnen und Lehrern erstellt und kommen nun zum Einsatz.

→“Lernsax“ – die digitale Lernplattform des Landesamtes für Schule und Bildung

Viele Schulen haben sich bereits bei „Lernsax“ registriert. Ob ihre Schule dabei ist, erfahren Lehrkräfte hier. Jede Schule kann Ordner für die einzelnen Klassen anlegen, um einen gezielten Zugriff durch die Schüler zu ermöglichen. Die Anwendung gibt es auch als App für Smartphones und Tablets. Sie ist für Android oder iOS kostenfrei bei iTunes oder im Google Play Store verfügbar.
Für Schulen, die noch kein Lernsax nutzen, sind ab sofort vereinfachte Registrierungsprozesse möglich. Sie erhalten eine vorläufige Freischaltung auf Zuruf. Die Schüler werden anschließend von der Schule in dem System angelegt und können sich dann anmelden.

Zahlreiche Initiativen und Institutionen reagieren auf die derzeitige Situation und haben Tipps und Hilfestellungen im Internet für Lehrkräfte zusammengestellt.


Kostenfreie Materialien und Webinare der Bildungsmedienverlage

Der Verband Bildungsmedien e. V., der die rund 80 Bildungsmedienverlage in Deutschland vertritt, hat diverse Angebote in einer →Link-Liste zusammengefasst, die fortlaufend aktualisiert wird. →Hier finden sich einige Beispiele.


Lernangebote von MDR Wissen

Lernvideos selber machen – so geht‘s! – Auf dem YouTube-Channel von MDR WISSEN erscheinen regelmäßig kleine Tutorial-Videos, die sich gezielt an Lehrerinnen und Lehrer richten, die in diesen Tagen Lernvideos für ihre Schüler aufnehmen wollen, so etwas aber noch nie vorher getan haben.


→Tipps und Ideen des Instituts für Politikwissenschaften der TU Dresden

Wichtig ist es, den Kontakt zu den Schülerinnen und Schülern aufrechtzuerhalten. Dafür stehen unterschiedliche – auch datenschutzrechtlich unbedenkliche – Möglichkeiten zur Verfügung. Es kann z. B. ein Videokanal etabliert oder Konferenzschaltungen vereinbart werden, in denen alle mit allen sprechen können. Auf diese Weise könnte auch relativ konventioneller Unterricht stattfinden.

Als Unterstützung für Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen startet die Bundeszentrale für politische Bildung während der Quarantäne ein Format mit dem Titel eine Stunde Politik, das täglich über YouTube bereitgestellt wird. Für Grundschulkinder bietet die ARD in dieser Zeit täglich die Maus.

Digitale Lernangebote

Ein digitales Lernangebot zum Thema Faszination Medien wird von der Bundeszentrale für politische Bildung bereitgestellt.
Grundsätzlich empfehlenswert und sehr hochwertig sind Videoplattformen, wie die Khan Akademie oder TED Talks. In diesem Zusammenhang werden auch spezielle TED Education Talks angeboten. Aus dem reichhaltigen Angebot können Lehrkräfte – je nach fachlicher oder thematischer Ausrichtung – Passendes für Lerngruppen oder auch einzelne Schülerinnen und Schüler aussuchen und mit Aufgaben verbinden.

Mediale Projekte

  • Kleine (Trick-)Filme selbst zu erstellen, braucht Zeit und Ruhe (und eine thematische Vorgabe nach Wahl). Das ist jetzt genau das richtige – BEISPIELE
  • Relexionsaufgaben, die in diesen Tagen helfen, eigenes Medienverhalten zu reflektieren, ist ebenfalls sinnvoll – BEISPIELE
  • Es könnte mit den Schülerinnen und Schülern auch ein Blog erarbeitet werden – BEISPIELE

Das Logbuch Politik steht digital zur Verfügung und enthält eine hohe Zahl an Beobachtungs- und Reflexionsaufgaben, die Schüler tagebuchartig mehrwöchig unterstützen, an politischen und sozialen Fragen dran zu bleiben, ohne die ganze Zeit an einem Monitor zu hängen (und es ist lustig).


→Informationen des Bildungsportals Sachsen

Die sächsische E-Learning-Landesinitiative gibt auf ihrer Internetseite Schneller Einstieg in die virtuelle Lehre eine Übersicht über Informationsmaterialien und empfehlenswerte Tools und möchte damit Alternativen zur Präsenzlehre aufzeigen.


→Linkliste des Hochschuldidaktischen Zentrums Sachsen (HDS)

Auf dieser Seite sind Materialien und Websites zur digitalen Hochschulbildung aufgeführt. Dies soll Lehrkräften eine erste Orientierung bei der kurzfristigen Verlagerung des Unterrichts in den digitalen Raum bieten.